Global Maker Education Symposium
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Das Global Maker Education Symposium gibt Einblick in unser neuestes Bildungsprojekt, in dem wir uns mit kollaborativem Making als Lösung für globale Herausforderungen auseinandersetzen. Mit Global Maker Education mischen wir die Bubbles auf und schmieden neue Allianzen.
Es ist Zeit, uns weiter zu vernetzen.
Show & Tell
Wir präsentieren die Ergebnisse der Global Maker Education.
Bubble-Check
Spannende Impulse von Repräsentant:innen aus den drei Bubbles (Maker/Entwicklungspolitische Organisationen/Bildung) von Abdul Rop, Matthias Schoiswohl-Szwajor und Susanne Loher.
Abdul Rop
In seiner Keynote schildert der Künstler Abdul Rop seinen Weg vom autodidaktischen Umgang mit Restmaterialien hin zu experimentellen Drucktechniken und der Entwicklung eigener Werkzeuge und Maschinen. Im Rahmen des Kollektivs Kairos Imagination Safari untersucht er, wie Kunst durch kollaborative Prozesse Abfall in wertvolle Ressourcen verwandeln kann. Ein zentraler Fokus liegt auf dem Workshop in der GRAND GARAGE, wo wir gemeinsam versuchen, recycelten Kunststoff als Platten und traditionelles Handwerk mit industriellem Recycling zu verbinden. Indem Kunststoffabfälle mit der gleichen Sorgfalt wie Holz behandelt werden, wandelt sich der Prozess von einfacher Entsorgung zu einer kreativen Form der Wertschätzung. Die Präsentation reflektiert die Ergebnisse des Workshops und veranschaulicht, wie lokale, zirkuläre Systeme neue Perspektiven für Klimaverantwortung eröffnen können. Dieser Ansatz zeigt, dass Kunst und Recycling keine abstrakten Konzepte sind, sondern aktive Wege, unsere Umwelt zu gestalten.
Matthias Schoizwohl-Szwajor
An der PH Niederösterreich steht „Making“ für einen didaktisch-methodischen Zugang, der technologische Praxis, Materialkompetenz und Schulentwicklung verbindet. Der Vortrag stellt zentrale Aktivitäten vor: das OpenLab, den Hochschullehrgang „Making in der Schule – interdisziplinär und handlungsorientiert“ sowie das entstehende Plastic Lab als Critical-Making-Setting. Im Fokus steht nicht der isolierte Einsatz digitaler Fertigung wie 3D-Druck, sondern deren reflektierte Integration in Lern- und Organisationsprozesse. Making verknüpft technische Kompetenzen mit Fragen zu Material, Nachhaltigkeit und Kollaboration und unterstützt Schulen bei Innovations- und Profilbildungsprozessen.
Susanne Loher
-Global Citizenship Education befähigt Menschen dazu, sich als Teil einer globalen Gesellschaft wahrzunehmen – und daraus Verantwortung zu übernehmen: für sich selbst, füreinander und für den Planeten. Dabei geht es nicht nur ums Handeln, sondern auch ums Verstehen: Zusammenhänge erkennen, gewohnte Normalitäten hinterfragen, den eigenen Horizont erweitern, globale Perspektiven neben lokale und nationale Narrative stellen. "Citizenship" zielt dabei auf aktives Gestalten; Mut machen, Hoffnung üben und Handlungsfähigkeit stärken sind zentrale Anliegen. "Global Citizenship" verbindet lokales Tun mit globalem Kontext. Denn nachhaltige Veränderung braucht beides: den Mut zu handeln und die Reflexion, ob wir an den richtigen Stellen ansetzen. Das ergänzt sich gut mit Maker Education, wie das etwa im Südwind-Projekt „Food Rescue" zu Lebensmittelverschwendung sichtbar wurde – einem gemeinsamen Projekt mit Maker.
Netzwerken mit Wirkung
Multiplikator:innen treffen auf Technik-Begeisterte. Maker auf Vertreter:innen der NGOs.
Das Symposium ist für Lehrpersonen als Fortbildung anrechenbar. HIER geht es zur Fortbildung.
Treffpunkt: GRAND GARAGE Lounge, 2.OG
Um die Veranstaltung gut vorzubereiten bitten wir um Anmeldung bitte bis zwei Tage vorher.
Informationen zu den Impulsgeber:innen beim Bubble-Check:
Abdul Rop ist aktives Gründungsmitglied des Künstler:innen Kollektiv Kairos Imagination Safari. Das Kollektiv beschäftigt sich mit der Verbindung von Kunst, ökologischer Resilienz und spekulativer Zukunftsgestaltung und nutzt dafür fantasievolle Visionen und kritische Designansätze, um ökologische und soziale Herausforderungen in Ostafrika zu adressieren. Ihre Arbeiten wurden bereits auf der Mailänder Designwoche, der Nairobi Design Week und im UN-Hauptquartier ausgestellt.
Matthias Schoiswohl-Szwajor studierte auf der Universität für angewandte Kunst und lernte in der Erfinderwerkstatt Dominikus Guggenberger. Er entwickelt und realisiert interaktive Objekte für den Kunst- und Kulturbereich. Als Lehrer für Technik und Design setzt er sich für das Fach als Schnittstelle für handlungsorientierten und fächerverbindenden Unterricht ein und verbindet analoge und digitale Technologien. An der PH Niederösterreich ist er im Bereich Technik und Design- Making tätig, außerdem an der Akademie für bildende Künste im Bereich Lehramt "Technik und Design".
Susanne Loher absolvierte das Diplom- und Lehramtsstudium (Spanisch, Italienisch und Portugiesisch) an der Universität Salzburg. Ihre Laufbahn umfassen längere Auslandsaufenthalte unter anderem in Mexiko, Nicaragua und Bolivien. Seit 2000 arbeitet sie bei Südwind in Oberösterreich im Bereich der Bildungs- und Informationsarbeit. Sie ist Regionalstellenleitung und Leitung der Südwind-Bibliothek, Koordinatorin von Bildungsprojekten und Lehrgängen (Hochschullehrgang "Globales Lernen" an der Pädagogischen Hochschule OÖ, Lehrgang "Global denken.global handeln" am bifeb). Seit 2020 ist sie österreichweite Koordinatorin des Südwind-Bildungsbereichs.
Impressionen
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